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Mazda Miata Turbo

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M2Tim
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Re: Mazda Miata Turbo

#346 Beitragvon M2Tim » Do Dez 10, 2020 7:13 am

Gut danke. Dass man nicht an die minimale Pumpendrehzahl kommt bzw. man die per PWM nicht so weit runterregeln kann wusste ich nicht. Hab mich damit nicht so sehr beschäftigt.
In der Anleitung der tinyCWA wird für die CWA200/400 eine Mindestdrehzahl von 18U/min bzw. 0,5l/min (CWA200)

Der Controller selbst hat ein Programm was 100U/min als Minimum anfährt (oder 200, 450, 700, 900 usw.).
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Re: Mazda Miata Turbo

#347 Beitragvon el-hardo » Do Dez 10, 2020 12:19 pm

Warum lässt du die Regelung nicht von der MS3 übernehmen.
Kenne den tiny nicht persönlich, aber der Davies Craig Controller funktionierte nicht zufriedenstellend. Je kälter es wird desto besser muss die Regelung sein.

Ich habe 2 Wasserpumpen.
CLT und LLK-Wasser
Die eine läuft (auch leicht abhängig von der Temperatur) ab etwa 12% an, die andere bei 33%.
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Re: Mazda Miata Turbo

#348 Beitragvon M2Tim » Di Dez 15, 2020 5:52 pm

So heute noch "schnell" vor dem Lockdown das Auto fertig gemacht um ihn von der Halle nach Hause zu überführen. Die letzten 1,5 Wochen noch gut rumgerammelt an der Karre damit ich's zum Laufen bekomme. Habe sogar noch einen Schlauch von Lukas verbaut ... :lol:
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Ölkühler ist drin und sowohl Öldruck- als auch Öltemperatursensoren sind drin. Ich bin mit der Location nicht 100% zufrieden aber die ist beim MX5 gern genutzt. Immerhin alles ein ganzes Stück über der Achse.
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Weiterhin habe ich die Rohre am Flansch zum Kopf für die Ansaugbrücke winklig abgefräst um eine Erweiterung anzuschweißen. Der Flansch ist nicht senkrecht am Motor, die Ausgänge der Ansaugbrücke aber schon. Deswegen der Winkel.
So kann ich jetzt erstmal die Wurstverbinder besser anschließen weil längeres Rohr und dann nächstes Frühjahr die ASB fest mit dem Kopf verbinden.
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Die Schweißnähte erspare ich euch, sind aber dicht und jetzt gut verschliffen. :lol:

Ganz so schnell wird der Wagen aber nicht mehr auf die Straße kommen. Bei der Überführungsfahrt hatte ich nach ca. 25min auf einmal weißen Rauch im Auto kommend vom fahrerseitigen Motorraum. Also runter von der Bahn, Motor ging dann mit einem kurzen Quietschen schon von alleine aus, in den Motorraum geschaut und direkt hinterm Nockenwellenrad der Auslasswelle kam noch Qualm. Der Simmering sieht verschmort aus und beim Blick durch den Öleinfüllstutzen sieht's so aus als hat sich die Auslasswelle ins Alu vom Kopf gearbeitet. Ist nur der erste Verdacht. Dies Jahr werde ich da wohl nicht weiter zur Fehlersuche kommen.
Damit kann ich allen nur noch ein frohes Besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.
Danke für die tollen Anregungen, Diskussionen und das Interesse an dem Umbau.
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Re: Mazda Miata Turbo

#349 Beitragvon suzuki90 » Di Dez 15, 2020 9:05 pm

War das die erste Fahrt seit dem Motoraufbau?
Mazda MX5 NA 1.8 Turbo BorgWarner EFR 6258, MS3Pro :P :P :P
Coming soon: ITB, WLLK (Laminova), water injection

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Re: Mazda Miata Turbo

#350 Beitragvon M2Tim » Mi Jan 13, 2021 1:27 pm

So, weiter gehts. Never give up. :D

Nein das war nicht die erste Fahrt. Ich hatte schon ungefähr 1000km runter. ABER es war die erste Fahrt mit Ölkühler. Also konnte man den Fehler auch schon etwas eingrenzen.
Schon beim Abnehmen vom Ventildeckel wurde klar, dass der Rauch von Auslasswelle und deren Simmering kam.
Beim Rausnehmen der Nockenwelle braucht man nicht lange zu überlegen ob der Kopf hinüber ist.
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Das ist echt traurig, da ja der Kopf gemacht war mit Einlass- und Auslasskanälen, BMW-Ventilschaftführungen, Schaftdichtungen, Suptertech-Ventilen, Ventilsitz mit Mehrwinkel usw.
Aber letztendlich, kann ich die größeren Ventile sowie Stößel und Shims ja trotzdem noch rausnehmen und für nen neuen Kopf weiterverwenden.
Jetzt ist allerdings aber erstmal der Plan, einen gebrauchten Kopf zu nehmen, planziehen lassen und so Serie zu fahren.

Weiter ging es aber mit dem Block um zu sehen wie es den Innereien hier geht.
Honspuren sind etwas angegriffen aber alles noch im Rahmen.
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Kolben haben auch Spuren von Schleifen aber auch noch im Rahmen -> kommt vmtl.ne dünne Schicht Kolbenlack drauf.
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Die oberste Schicht an den Pleuellagern wurde durch den feinen Alustaub im Öl angegriffen. Werden inkl. der Hauptlager neu gemacht.
Ansonsten sieht aber alles gut aus. Die KW. hat durch die nitrierung soweit nichts abbekommen.

Heute Abend nehme ich die restlichen Kolben + Pleuel sowie Kolbenbodenkühler raus, dann kommt der Block zum Spühlen. Außerdem wird gleich noch der Kopf zerlegt, damit er plangezogen werden kann.

Dass die Kolben und Zylinder so aussehen wie sie aussehen liegt laut Motorenbauer an viel zu fettem Gemisch.
In Verbindung mit meinem schlechten Spoolup könnte man vermuten, dass die Überschneidung der Saugerwellen zu groß ist und damit erstens mein Ladedruck im Auspuff flöten geht und zweitens die Lambdasonde ein magereres Gemisch als tatsächlich im Zylinder anliegt anzeigt und damit am Ende die MS mehr einspritzt als nötig. Ist momentan nur ne Theorie aber ich will mich dem Thema Steuerzeiten dann so schnell wie möglich widmen. Habe mit der VVT Einlassnocke und verstellbaren Nockenwellenrad auf der Auslassseite ja ein paar Angriffspunkte.

Achso und woran hat es nun jelegen?
Mein ursprünglicher Plan war es, eine Ölfilter-relocation und nen Ölkühler ohne Ölkühler-Thermostat zu fahren.
Dann habe ich mich dagegen entschieden weil ich einfach keinen Platz im Motorraum dafür habe und die Temperatur irgendwie geregelt haben wollte.
Da am Block wenig Platz ist, musste ich unter die Sandwichplatte mit Thermostat eine normale ohne Thermostat bauen. Da die äußeren Abmessungen von der Sandwichplatte ohne Thermostat für Ölkühler (Bild UNTEN) und der Sandwichplatten für Sensoren (Bild OBEN) gleich sind, habe ich kurzerhand also einfach die für einen Ölkühler genommen, die ich noch da hatte und die beiden Bohrungen verschlossen.
BildBild
Wenn man aber natürlich die beiden Bohrungen an der Sandwichplatte für den Öhlkühler zu macht fließt dann natürlich das Öl gerade noch von der Pumpe bis zu der Sandwichplatte und das Lager am weitesten von der Ölpumpe entfernt reißt als erstes die Füße hoch.
Im Nachhinein absolut bescheuerter Fehler und wenn ich mir mehr Zeit genommen und alles genau angekuckt hätte locker vermeidbar gewesen :oops:
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Re: Mazda Miata Turbo

#351 Beitragvon M.i.G. » Mi Jan 13, 2021 1:57 pm

M2Tim hat geschrieben:Achso und woran hat es nun jelegen?
Mein ursprünglicher Plan war es, eine Ölfilter-relocation und nen Ölkühler ohne Ölkühler-Thermostat zu fahren.
Dann habe ich mich dagegen entschieden weil ich einfach keinen Platz im Motorraum dafür habe und die Temperatur irgendwie geregelt haben wollte.
Da am Block wenig Platz ist, musste ich unter die Sandwichplatte mit Thermostat eine normale ohne Thermostat bauen. Da die äußeren Abmessungen von der Sandwichplatte ohne Thermostat für Ölkühler (Bild UNTEN) und der Sandwichplatten für Sensoren (Bild OBEN) gleich sind, habe ich kurzerhand also einfach die für einen Ölkühler genommen, die ich noch da hatte und die beiden Bohrungen verschlossen.
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Wenn man aber natürlich die beiden Bohrungen an der Sandwichplatte für den Öhlkühler zu macht fließt dann natürlich das Öl gerade noch von der Pumpe bis zu der Sandwichplatte und das Lager am weitesten von der Ölpumpe entfernt reißt als erstes die Füße hoch.
Im Nachhinein absolut bescheuerter Fehler und wenn ich mir mehr Zeit genommen und alles genau angekuckt hätte locker vermeidbar gewesen :oops:


Also ging das Öl von der Ölpumpe bis zur Sandwichplatte und da dann nicht mehr weiter, weil mit Blindstopfen verschlossen?
Und dann lief der Motor ohne Öl?

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Re: Mazda Miata Turbo

#352 Beitragvon Luheuser » Mi Jan 13, 2021 6:30 pm

M.i.G. hat geschrieben:Also ging das Öl von der Ölpumpe bis zur Sandwichplatte und da dann nicht mehr weiter, weil mit Blindstopfen verschlossen?
Und dann lief der Motor ohne Öl?


Absolut richtig zusammen gefasst! :mrgreen:
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Re: Mazda Miata Turbo

#353 Beitragvon el-hardo » Mi Jan 13, 2021 7:23 pm

Uiuiui....blöder Fehler.
Sowas passiert fast zwangsläufig, wenn man zuviel auf einmal will. Deswegen ist es manchmal sinnvoller, erstmal einfach aufzubauen und dann Schritt für Schritt weiter zu gehen.
Aber jeder von uns hat schon bescheuerte Fehler gemacht.

Mein dümmster Fehler war Zündkerzen mit falschem Wärmewert.

Mein Motor bekommt serie NGK 7er oder Bosch 5er Wärmewert. Kannte es von Bosch, dass je niedriger, desto kälter. Dachte, dass die NGK dann in 5 auch kälter ist als in 7. War falsch :lol: . Hatte dann 5er NGK eingebaut die 7er Bosch entsprechen, also zu heiß sind.
1km Vollgas waren die Ventile durch.
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Re: Mazda Miata Turbo

#354 Beitragvon Maren » Mi Jan 13, 2021 11:02 pm

Oh, die Fehler kenne ich beide :D
An meinem Polo hab ich mir wegen der falschen (5 vs 7) Zündkerze ein Loch in den Kolben gebrannt und auf der Arbeit haben wir einen Motor auf dem Prüfstand hochgejagt, weil zunächst kein Ölkühler zur Hand war und mein Chef dem Mechaniker sagte, dann solle er erstmal Stopfen drauf mache. Das ging gut, bis das Thermostat zu machte...

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Re: Mazda Miata Turbo

#355 Beitragvon 1252er » Mi Jan 20, 2021 8:58 pm

:)
Ich hatte an meinem Stößelmotor am Mini 5 Kipphebelböcke für die Kipphebelwelle.
Der Zufall wollte es das ich 4 Böcke mit Ölbohrung hatte und einen ohne. Der Kopf hatte eine Bohrung für das Öl.
Ah, dann muss der ohne Bohrung auf das Loch, sonst kommt ja Öl raus, gell ?
Bei der Kontrolle nach den ersten 1000 Einfahrkilometern war die Welle eingelaufen, die Hebel zum Glück nicht.
-Kein Auto mehr mit MS1 auf der Strasse, alle abgemeldet in der Garage.

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Re: Mazda Miata Turbo

#356 Beitragvon M2Tim » Fr Apr 16, 2021 3:35 pm

Ist ja nicht so, dass ich nicht wie wild an der Kister gearbeitet habe, damit er wieder läuft ...

Übern Winter ist hier nochmal sau viel passiert. Die KW-Lager haben natürlich auch gelitten aber die KW sah bis dahin noch gut aus. Allerdings war das Axiallager komischerweise im Eimer und an der Stelle hat auch die KW ihren Schaden genommen.
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Also -> neue Kurbelwelle. Schnell nen gebrauchten Motor geholt, die KW wuchten lassen, alles beim Motorenbauer waschen lassen und wieder zusammen gebaut.
Der Schaden am Axiallager hatte was mit dem Aufbau von Kupplung und Druckplatte zu tun. Also habe ich an den Stellen angefangen zu suchen. Den Kupplungsnehmer hatte ich nicht gleich in Verdacht, weil der frisch überarbeitet war. Aber beim Ausbau ist direkt aufgefallen, dass der in einer Position hängen geblieben ist. Hier sieht man ganz gut, wie die Position beim Ausbau war. Den konnte ich dann mit etwas Kraft komplett zurück drücken, so dass die Bohrungen auch wieder gestimmt haben.
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Warum? Keine Ahnung. Habe nochmal alles auseinander genommen und gängig gemacht. Das Teil werde ich auf jeden Fall im Auge behalten müssen. Der hat dann sozusagen das Ausrücklager dauerhaft angepresst gehalten und damit das Axiallager überbeansprucht. Zusätzlich zu dem Ölmangel halt nicht so cool.

Da ich das Getriebe einmal mit draußen hatte konnte ich hier auch gleich nochmal Hand anlegen. Da ist beim schnellen Wechsel von Volllast auf Schubbetrieb der 5. Gang immer rausgesprungen. Auch hier habe ich den Fehler gefunden. Beim Austausch der Synchronringe wurde das Schaltgestänge falschrum eingebaut, so dass die Arretrierung nicht richtig war. Ob das mein Kollege oder ich war, weiß ich nicht mehr.
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Hier sieht man ganz gut wie das Gestänge mit den drei Arretriernuten. Da presst sich über eine Feder dann eine Kugel rein und hält die in Position. Andersrum sitzt die Kugel halt in der Mitte und kann somit R und 5 nicht arretrieren ...
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Egal. Nun ist alles wieder zusammen und der lief auch schon wieder paar Meter.
Problem ist mal wieder mein Leerlauf, der sich so bei 3000U/min eingependelt hat. Etwas peinlich so rumzufahren. Eine Ursache ist die billige TA-Technix Drosselklappe, die wenn geschlossen nen winzigen aber scheinbar ausreichenden Spalt hat. Kommt aber auch durch das mehrmalige Aus- und Einbauen ...
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Aber selbst wenn ich die Drosselklappe komplett geschlossen habe, ging der Leerlauf nur auf ~1700U/min runter. Deswegen dann neulich das System nochmal abgedrückt und mal wieder ists die Ansaugbrücke. Die war jetzt endlich wasserdicht aber dafür drückts die Luft an den Cores vorbei und bei den Wasserflänschen raus. Scheint erstma halb so wild. Die werde ich kommende Woche mit Silikon abdichten. Dann sollte das endlich passen.

Auspuff habe ich jetzt komplett bis hinten mit Hitzeschutzband umwickelt, da der Mitteltunnel im Sommer einfach exorbitant heiß wurde.
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Eigentlich müsste ich noch den Krümmer thermoisolieren lassen aber das kommt glaube erst wenn ich nochmal einen mit Rohren kleineren Durchmessers baue. Bis dahin wird der Motorraum noch etwas angepasst damit die Hitze nicht an die Bremsen- und Kupplungsteile kommt.

Viel Kleinkram wie Kurbelgehäuseentlüftung und Ansteuerung der Pumpe vom WLLK sind noch offen aber das bekomme ich auch noch zeitnah hin.
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Re: Mazda Miata Turbo

#357 Beitragvon Dominik335i » Fr Apr 16, 2021 3:57 pm

Sehr schön, das nenne ich mal klassische Entwicklungsarbeit :wink: :D

Gruß
Dominik
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Re: Mazda Miata Turbo

#358 Beitragvon M2Tim » Sa Apr 17, 2021 12:15 pm

Haha ja. Step by Step wird daraus irgendwann ein fahrbares Auto. :roll:

Um auch die Gewinde in der Ansaugbrücke als Luftleck auszuschließen klebe ich jetzt Stehbolzen rein.
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Da ich die Teile eh nochmal abhatte, kann ich auch endlich die Entlüftung zum Ausgleichsbehälter vorbereiten. Kommt ein einfacher 6mm Schlauchanschluss reingedreht.
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Somit sind dann wieder viele Kleinigkeiten die noch im Hinterkopf immer geklopft haben weg. Der Kupplungsnehmerzylinder wird aber erstmal noch ne Weile für Unruhe sorgen. Wenn ich aber über längere Zeit merke, dass der komplett zurück geht, ist auch das Problem beseitigt.
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Re: Mazda Miata Turbo

#359 Beitragvon el-hardo » Sa Apr 17, 2021 6:37 pm

Sehr interessant, danke.
Du machst vieles ganz anders als ich es machen würde, was aber keine Kritik sein soll.

Mit dem Kupplungsnehmer ist schon ein Ding. Ich würde definitiv eine Kontrollleuchte einbauen um das eine Zeit lang zu überwachen.
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Re: Mazda Miata Turbo

#360 Beitragvon M2Tim » Sa Apr 17, 2021 8:45 pm

Ach ich kann auch Kritik gut vertragen und das MS-Forum ist bekannt dafür, dass es meist konstruktive Kritik gibt.
Ich würde mittlerweile auch viele Sachen an der Ansaugbrücke anders machen.
Die Form an sich ist OK, da es kompakter kaum geht aber ich würde die Laminovas (wenn ich die nochmal nehmen würde) mittlerweise einschweißen um das Luftproblem zu umgehen denn wann muss man die wirklich mal wechseln? Die Blechstärken hätte ich sehr viel kleiner gewählt und alle Teile per Wasserstrahl schneiden lassen statt zu fräsen. Spart Gewicht und Kosten. Es würde vermutlich auch die Hälfte der Bohrungen an den Wasseranschlüssen machen ... und natürlich, was jetzt erstmal kein Problem scheint, die Ansaugbrücke direkt mit dem Kopf verbunden und am Block abgestützt. Momentan habe ich aber dafür noch die Option für eine EDKA offen.
Ist ja immernoch experimentell. Auf die Rennstrecke kann ich so noch nicht.

Was würdest du denn anders machen bzw. geht's dir da nur um die Ansaugbrücke oder generell?
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