Gianelli hat geschrieben:
Lösung 2 wäre: Die MS sich erstmal nur um die einspritzerei zu kümmern lassen und das Drehzahlsignal von der Zündspule zu nehmen.
Das Problem was ich dabei sehe ist: Dadurch das meine Zündung teilweise bis 40-50°Grad vor OT verstellt,wird ja auch dem endsprechen früher oder später eingespritzt und ob das dann so reibungslos funktioniert ist dann die Frage.
so früh einspritzen macht gar nix, ausser ein Paar HC-Emissionen mehr (je nach Steuerzeiten der Nockenwelle)

Du vergisst, dass die MS/KDFI bisher nur 2 Einspritzkanäle haben, d.h. bei einem 4-Zylindermotor müssen 2 EInspritzdüsen zusammengehängt werden. Somit wird eh die Hälfte des Sprits vorgelagert.
(als kleine überlegung --> wie funktioniert die Gemischaufbereitung beim Vergaser?

)
Dein Drehzahlsignal solltest Du in anbetracht der Zündsteuerung nicht auf einem 4-Eck belassen, sondern lieber wie bei solchen Umbauten üblich, eine Zahnscheibe an die Kurbelwelle montieren mit entsprechenden VR-Geber.
Das Drehzahlsignal von der Zündspule abgreifen geht zwar, allerdings, wenn du schon Angst wegen vorgelagertem Benzin hast, wird sich das noch stärker auswirken! Grund: beim Abgreifen der Zündspule weiss das STG nur: 1 von 4 Zylinder zündet gerade --> hat aber keine Ahnung welcher --> also kann es nur die Einspritzmenge über die 4 Einspritzzeitpunkte verteilen --> pro Zyklus 4 kleine EInspritzungen, wovon (zylinderrelativ gesehen) 3 vorgelagert sind.
Davon mal abgesehen - zuerst die Einspritzung machen, bis die läuft -- das kann schon viel Aufwand für fehlersuche usw. sein bis alles ordentlich läuft (Mein Motor läuft zwar einigermassen - aber noch immer störungen, schon 1 Jahr auf fehlersuche...

)
Wenn der Motor dann ordentlich rennt, dann die Zündung dazunehmen -- sonst hast du gleich zu Beginn 2 mögliche grosse "Fehlerquellen"
